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Entertainment im Sportforum Berlin

VCO Berlin vs. VfB Friedrichshafen, 11.02.17, 1. BLM
Augen aufs Spiel - die Jungtalente wollen sich nicht ablenken lassen
Foto: Kasten

Nicht, dass die beiden Bundesligagrößen aus dem Süden Deutschlands noch viel Promotion nötig hätten – die sportlichen Leistungen der Traditionsclubs sprechen für sich. Der VfB ist deutscher Rekordmeister, amtierender Pokalsieger und bereits seit 1987 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga vertreten. Der TV Rottenburg hingegen feierte in dieser Saison sein 10-jähriges Jubiläum in der höchsten deutschen Spielklasse.

Dennoch bringen die beiden Vereine nicht nur sportliches Know-how und langjährige Erfahrung mit, auch ihre Trainer sind von besonderem Schlag. Hans Peter Müller-Angstenberger hält dem TVR bereits seit 1998 die Treue und ist den Volleyballfans als emotionale Wundertüte lang bekannt. Wer ihn beim Spiel beobachtet, kann den Eindruck gewinnen, er habe danach nicht weniger sportlichen Einsatz gezeigt als seine Spieler. Auch Moculescu-Nachfolger beim VfB, Vital Heynen, ist für seine Eigenheiten und emotionale Ausbrüche wohl bekannt.

Ganz im Gegensatz dazu wird VCO Trainer Johan Verstappen wie gewohnt unaufgeregt an der Seitenlinie stehen. Seine Nachwuchstalente, die sich beim VCO Berlin noch in der Ausbildung für ihre Profisportkarriere befinden, benötigen ihre komplette Konzentration für die bevorstehenden Spiele. Denn der VfB ist nach dem Spiel gegen den BRV am vergangenen Mittwoch die nächste große Hürde, die es zu überwinden gilt. Allerdings stellt der Pokalsieger auch eine Zukunftsperspektive für die Berliner Jungtalente dar: Coach Heynen setzt in dieser Saison auf acht deutsche Spieler und seine Taktik hat sich bereits bewährt. Mit Georg Klein, Daniel Malescha und Thilo Späth haben auch drei ehemalige VCO-Spieler den Sprung zum deutschen Topverein vom Bodensee geschafft. Auch VCO-Libero Julian Zenger trug das VfB Trikot, bevor er an den Berliner Bundesstützpunkt wechselte.

Beim TVR „berlinert“ es ebenfalls: Friederich Nagel, Dirk Mehlberg, Philipp Jankowski und Philipp Trenkler haben die Kaderschmiede ebenfalls durchlaufen und schlagen nun in der 1. Volleyball Bundesliga auf. Die Rottenburger befinden sich momentan zwei Plätze über dem VCO in der Tabelle der Bundesliga und bieten für den VCO eventuell eher Punktchancen, als der Tabellenerste vom VfB.

Grund genug für die jungen VCO Talente, am Wochenende ihr Können zu beweisen und sich auch trotz der erfahrungsreicheren Gegner teuer zu verkaufen. Denn auch wenn Heynen und Müller-Angstenberger an der Seitenlinie eher mitgerissen als objektiv wirken, tut das ihrer Konzentration und Spielanalyse nicht den geringsten Abbruch. Beim VCO Berlin lautet die Devise volle Aufmerksamkeit auf die sportliche Herausforderung und die eigene Leistung. Dann kann man den gegnerischen Trainern vielleicht ein auch bisschen Begeisterung für die Gastgeber abgewinnen.  

veröffentlicht am Freitag, 10. Februar 2017 um 13:12; erstellt von Kasten, VC Olympia ´93 Berlin e.V.

Spiele

Samstag, 14. Oktober 2017

19:00
Potsdam SC Potsdam
Dresden Dresdner SC
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19:00
Wiesbaden VC Wiesbaden
Suhl VfB Suhl LOTTO Thüringen
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19:00
Vilsbiburg Rote Raben Vilsbiburg
Schwerin SSC Palmberg Schwerin
-:-
19:30
Stuttgart Allianz MTV Stuttgart
Aachen Ladies in Black Aachen
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Sonntag, 15. Oktober 2017

14:30
Münster USC Münster
Erfurt Schwarz-Weiß Erfurt
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