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Kurz und fast zu knapp – USC Münster siegt bei den VCO-Talenten

VCO Berlin - 1BLF

Nach nur 62 Minuten war das letzte Heimspiel der VCO-Mädels in der aktuellen Saison der 1. Volleyball Bundesliga vorbei. Die Gäste vom USC Münster meisterten ihre Pflichtaufgabe in Berlin unaufgeregt und konzentriert. Sie bezwangen das krankheits- und verletzungsbedingt geschwächte Talenteteam vom VC Olympia Berlin mit 0:3 (12:25, 13:25 und 23:25).

Die ersten beiden Sätze gingen an den Berliner Youngstern einfach komplett vorbei. Vielen Einzelfehlern auf Berliner Seite stand ein kompakter und konzentrierter Spielaufbau der Gäste entgegen. Schon bei 0:4 im ersten Satz musste VCO-Trainer Martin Frydnes seine erste Auszeit nehmen, bei 2:12 herrschte auf den Rängen im Sportforum Berlin nur noch wenig Hoffnung auf einen gelungenen Volleyballabend. Ab und an gelang auch den VCO-Mädchen die ein oder andere Aktion, an den Endständen der Sätze konnte dies aber nichts ändern.

Im dritten Satz fanden die Juniorinnen dann nicht nur besser ins Spiel, entdeckten offensichtlich auch ihre Spielfreude wieder. Dabei half freilich auch, dass das Münsteraner Spiel in dieser Phase nicht mehr ganz so klar und druckvoll stattfand. Immer wieder gab es lange Ballwechsel und auf beiden Seiten mit einmal spannenden und emotional vorgetragenen Volleyball zu sehen. Auch wenn die Berlinerinnen häufig zurücklagen, steckten sie nicht auf. Sie zeigten Mut und Kampfeswillen. Beim Spielstand von 23:23 keimte kurz Hoffnung auf den achten Satzerfolg der jungen Damen aus der Hauptstadt auf. Den Gästen aus Münster gelang allerdings auch in dieser Phase, die Oberhand zu behalten und den Dreisatzerfolg zu sichern.

Zu den Sports&Travel-MVP, den wertvollsten Spielerinnen der Partie, wurden Gina Köppen (silber, VCO) und Lina Alsmeier (gold, USC) bestimmt. Mit Marie Schieder und Athina Dimitriadis feierten erneut zwei junge Spielerinnen ihr Bundesligadebüt beim VCO Berlin.

Nach dem Spiel – er war ja das letzte Heimspiel der Saison – verabschiedeten sich Fans und Helfer von den Spielerinnen, die ihre Ausbildung am Bundesstützpunkt Berlin mit dieser Saison beenden. Auch wenn noch einige Spiele anstehen, wollte die Gelegenheit genutzt sein, sich vor heimischem Publikum bei den Spielerinnen für ihr Engagement zu bedanken und ihnen viel Erfolg bei der weiteren Karriere zu wünschen. Mit Vanessa Agbortabi, Paula Morgenroth, Luise Klein, Gina Köppen, Sindy Lenz, Aisha Skinnder und Merle Weidt werden gleich sieben Spielerinnen in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot des Ausbildungsteams tragen und ihren eigenen Weg in der Volleyball Bundesliga gehen.

veröffentlicht am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 11:54; erstellt von Simon, Martin
letzte Änderung: 22.02.18 14:28

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